Infos für Schulen

2010 Goettingen

Lokale Netzwerke für gesunde Kinderernährung

Die Befüllung der Boxen organisieren die lokalen Aktionsgruppen jeweils für sich. Ziel und Konzept des Biobrotbox-Projektes ist es, dass sich in den Regionen lokale Netzwerke für gesunde Kinderernährung bilden, die möglichst kontinuierlich und nachhaltig Bio-Brotbox-Aktionen durchführen. Befüllte Boxen sind nicht bei der Informationsstelle bestellbar.

Das Projekt Bio-Brotbox ist ein Zusammenschluss aus dezentral organisierten, lokalen Aktionsgruppen. In zahlreichen Städten, Ortschaften, Landkreisen und Regionen führen die unterschiedlichsten Bündnisse in Eigenregie Bio-Brotbox-Aktionen durch. Die Akteure erwerben bei der Informationsstelle leere Boxen und organisieren dann selbst die Produkte, die Befüllung der Boxen, das Packen und Verteilen sowie die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

 

Welche Schulen können an der Bio-Brotbox Aktion teilnehmen?

An den Bio-Brotbox Aktionen können Schulen teilnehmen, in deren Umgebung Ehrenamtliche eine Bio-Brotbox-Aktion organisieren. Die auf Spendenbasis finanzierten Bio-Brotbox-Aktionen richten sich an Grundschulen jeglicher Trägerschaft: staatliche, konfessionelle, freie Schulen, usw. Ausschliesslich ErstklässlerInnen erhalten die Bio-Brotbox. Schulleitungen, LehrerInnen und Eltern können auch selbst aktiv werden und eine Aktion an ihrer Schule durchführen.

Wie erhalten die Erstklässler meiner Schule Boxen?

Wenn Sie an die Erstklässler an Ihrer Schule gerne zur Einschulung nach den Sommerferien Bio-Brotboxen verteilen würden, ist Ihr Engagement gefragt. Falls es in Ihrer Nähe noch keine Bio-Brotbox Initiative gibt, die Ihre Schule mit versorgt, können sie eine Bio-BrotboxGruppe gründen und dafür gegebenenfalls Mitstreiter suchen. Bei Interesse berät die Informationsstelle Sie gerne rund um die Organisation der Aktion.

Warum nur für Grundschulen und Erstklässler?

Das Projekt Bio-Brotbox richtet sich an Erstklässler. Das hat folgenden Grund: Mit den Bio-Brotbox-Aktionen soll gerade zum Einstieg in das Schulleben, wenn die Kinder und Eltern noch keine Pausenbrot-Gewohnheiten entwickelt haben, ein Zeichen für die Bedeutung eines täglichen, gesunden Frühstücks gesetzt werden. Hinzu kommt, dass sich das Projekt größtenteils privatwirtschaftlich aus Sach- und Geldspenden finanziert. Besonders die Partner, die Sachspenden beisteuern, sind mit dem dynamischen Wachstum des Projektes in den vergangenen Jahren bereits an die Kapazitäten ihrer Sponsoring-Möglichkeiten gelangt. Auch aus diesem Grund müssen wir die Zielgruppe eingrenzen, die wir mit unseren bescheidenen Mitteln erreichen können. Selbstverständlich sollte gesunde Ernährung auch schon in Kindergärten, Kitas und Krippen und auch in höheren Schulklassen thematisiert werden. Wir sind im Geiste bei allen, die sich hierfür engagieren!

JüL- und Flexklassen: Leider wirklich ausschließlich Boxen für Erstklässler

Bio Brotbox

In einigen Bundesländern gibt es sogenannte JüL- oder Flexklassen, in denen beispielsweise Erst- und Zweitklässler gemeinsam unterrichtet werden. Oft erreicht uns die Frage, ob in JüL- oder Flexklassen auch Zweitklässler die Bio-Brotbox erhalten können. Da die lokalen Gruppen ihre Aktionen rein privatwirtschaftlich, also ohne Steuergelder organisieren, bitten wir um Verständnis, dass sie die durch Sponsoring finanzierten Boxen wirklich ausschließlich den Erstklässlern schenken können. Die Zweitklässler haben (hoffentlich) bereits im Vorjahr ihre Bio-Brotbox erhalten.
Unser Tipp: Sagen Sie Ihren Zweitklässlern, sie sind jetzt die „Großen“, die den neuen Erstklässlern zeigen können, wie man richtig frühstückt.

 

Hier finden Lehrer zum Thema: Informationsmaterial für den Unterricht

Für weitere Informationen und bei Fragen steht Ihnen die Informationsstelle Bio-Brotbox gerne zur Verfügung.

 

 

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