Infos für Eltern & Interessierte

Infos Eltern Interessierte 2012 In verschiedenen Städten und Regionen haben sich Gruppen zusammengefunden, die Bio-Brotbox-Aktionen organisieren.

Dazu entstehen meist lokale Netzwerke aus Organisatoren, Sponsoren und Spendern. Diese Netzwerke setzen sich häufig zusammen aus Akteuren der Naturkostbranche und aus Unternehmen anderer Wirtschaftsfelder.

Jede lokale Initiative plant und entscheidet in Eigenregie. Die Informationsstelle Bio-Brotbox steht den Aktiven und Interessierten auf Wunsch mit Rat und Tat zur Seite und vernetzt sie. Organisatorische, buchhalterische und rechtliche Angelegenheiten regelt die Bio-Brotbox gemeinnützige GmbH.

An wen richtet sich die Aktion?

Die Bio-Brotbox-Aktionen richten sich an Erstklässler und ihre Eltern. Mit der Bio-Brotbox soll gerade zum Einstieg in das Schulleben ein Zeichen für die Bedeutung eines täglichen gesunden Frühstücks gesetzt werden. Zu diesem Zeitpunkt ist die Aufmerksamkeit von Kindern und Eltern hoch, denn es sind noch keine Pausenbrot-Gewohnheiten entwickelt. Hier möchten wir in sozialem und unternehmerischem Engagement mit der beispielhaft befüllten Box unseren Beitrag zum wichtigen Thema „gesunde Schulverpflegung“ leisten.

Warum nur für Erstklässler?

Das Projekt finanziert sich größtenteils rein privatwirtschaftlich aus Sach- und Geldspenden. Das heißt, es gibt keine öffentlichen Gelder für die Bio-Brotbox Aktionen. Die Kinder bekommen die Boxen von ehrenamtlich arbeitenden Initiativen geschenkt, die Spenden sammeln. Aus Gründen der Machbarkeit müssen wir uns auf eine Zielgruppe beschränken.
Selbstverständlich finden wir es auch richtig und wichtig, bereits im Kindergartenalter oder an den Schulen in anderen Klassenstufen auf bewusste Ernährung aufmerksam zu machen. Allen, die sich diesem Anliegen widmen, gilt unsere ideelle Unterstützung.

Was muss ich tun, damit mein Kind / meine Schule auch die Bio-Brotbox erhält?

Idee Kinder mit Box Leverkusen

Das Motto lautet „Selbst aktiv werden“. Befüllte Gratis-Boxen sind nicht zentral bei der Informationsstelle bestellbar. Das entspräche nicht dem Konzept des Projektes.
Eines unserer wichtigsten Ziele ist es, dass sich in den Regionen lokale Netzwerke für gesunde Kinderernährung bilden, die möglichst kontinuierlich und nachhaltig Bio-Brotbox Aktionen durchführen. Über die Informationsstelle Bio-Brotbox kann man im Frühjahr die leeren gelben Brotdosen per Sammelbestellung erwerben. Die Zutaten für die Befüllung, das Packen und Verteilen der Boxen und alles Weitere organisieren alle Initiativen selbst.

Gibt es schon eine Bio-Brotbox Aktion in meiner Nähe?

Wenn Sie bei der Bio-Brotbox mitmachen wollen und sich fragen, ob es in Ihrer Umgebung schon eine Aktionsgruppe gibt, schauen Sie hier: link „Bio-Brotbox-Initiativen“. Die Informationsstelle vernetzt Sie gerne mit den Akteuren. Natürlich dürfen Sie sich auch selbst mit anderen Initiativen kurzschließen.

Wie ist der Zeitplan für die jährliche Aktion?

Die Bio-Brotboxen werden nur zur Einschulung an die Erstklässler verteilt. Der Zeitplan richtet sich daher nach den Sommerferien und Einschulungsterminen in Ihrem Bundesland. Je nachdem, wie die Sommerferien terminlich liegen, sollten Sie mindestens fünf Monate vor der Einschulung anfangen, Ihre Aktion zu planen. In der Regel beginnen die Gruppen im Februar oder März damit. Ein wichtiger Orientierungspunkt ist der Mai, wenn die Boxen von allen Initiativen gemeinschaftlich bestellt werden. Spätestens bis dahin sollten Sie wissen, wie viele Boxen Sie benötigen. Noch ein Tipp: An einigen Schulen werden die Brotboxen in Absprache mit den Lehrern nicht schon am ersten oder zweiten Schultag verteilt, sondern bis zu einer Woche später, wenn die Aufregung der ersten Schultage sich ein wenig gelegt hat.
Interessierte, die diese Termine nicht mehr einhalten können, können nach Absprache mit der Informationsstelle auch ausnahmsweise noch nach den Herbstferien Ihre Aktion durchführen.

Checkliste für Einsteiger: Was ist zu tun?

  • Informationsstelle Bio-Brotbox kontaktieren, beraten lassen
  • Ein Netzwerk bilden / Mitstreiter suchen
  • Kontakt aufnehmen zu den Schulen, an denen Boxen verteilt werden sollen
  • Überzeugungsarbeit bei Schulbehörden oder Schuldirektoren
  • Gesamtanzahl der Erstklässler erfassen, evtl. etwas aufschlagen – für die Bestellung der Brotboxen.
  • Kooperationsvereinbarung mit Bio-Brotbox gGmbH abschließen
  • Den Inhalt der Boxen organisieren (Sponsoren aus der Biobranche ansprechen)
  • Sponsoren, Spender und Unterstützer auch aus anderen Bereichen gewinnen
  • Boxen bestellen, die mit einem Bio-Frühstück befüllt werden (über Bio-Brotbox gGmbH)
  • ggf. Schirmherren für die Aktion suchen (z.B. Bildungs-Lokalpolitiker)
  • Paten für die Aktion suchen (Prominenter aus Sport, Kultur, Gesellschaft mit lokalem Bezug)
  • Das Packen der Boxen organisieren
  • Das Verteilen der Boxen organisieren
  • begleitende Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (hier ist Unterstützung durch die Informationsstelle möglich)

Was kommt in die Box?

Wie der Name „Bio-Brotbox“ schon sagt, kommen ausschliesslich Zutaten aus zertifizierter ökologischer Landwirtschaft in die Box. Wir sind überzeugt, dass Bio die beste Ernährung für unsere Kleinen ist. Die Inhalte der Bio-Brotbox unterscheiden sich von Initiative zu Initiative.

Es können enthalten sein:

  • Bio BrotboxBrotscheibe (sollte in Seidenpapier eingewickelt sein; besser keine Brötchen)
  • Möhre
  • Aufstrich (Marmelade oder herzhaft) / verpackte Käseecke für das Brot
  • Müsli
  • ein Riegel (möglichst ohne Schokolade)
  • Teebeutel
  • Informations-Flyer, der die Aktion erklärt
  • Informationen zu bewusster Ernährung und / oder zu Bio-Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe
  • Gutschein, z.B. für einen Liter Milch, der im Bioladen in der Nähe eingelöst werden kann

 

Für weitere Informationen und bei Fragen steht Ihnen die Informationsstelle Bio-Brotbox gerne zur Verfügung.

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